Bücher 2010 – Februar

Den Januar kann bei Interesse hier nachgelesen werde. :)

Alan Warner: Hin und weg
Die Schottin Movern findet eines Tages ihren Freund tot in der gemeinsamen Wohnung. Hinterlassen hat er nicht viel – außer einem Romanmanuskript, das Movern an einen Verlag schickt. Als der Verlag Interesse daran bekundet, gibt Movern sich selbst als die Autorin aus und verschweigt allen den Suizid ihre Freundes.
Hin und weg ist irgendwann mal in meinem SuB aufgetaucht. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wo es hergekommen ist und ich kann mich auch nicht daran erinnern es gekauft zu haben. Ein Mysterium. ;) Der Roman an sich ist leider wenig mysteriös, obwohl der reine Plot ganz nett scheint. Inhaltlich verliert sich aber alles in den endlosen Tiraden über Alltägliches.

Tonya Hurley: Ghostgirl. Ruhe in Freundschaft
Charlotte, ein unscheinbares Mädchen, stirbt ausgerechnet am Tag nach den Sommerferien an einem verschluckten Gummibärchen. Doch selbst als Geist scheinen die typischen Teenieprobleme nicht aufzuhören…
Okay, ich gebe zu, dass ich mich nur noch an den Anfang von Ghostgirl. Ruhe in Freundschaft erinnere und alles danach in gnädiges Grau getaucht ist. Aus meinen Notizen kann ich aber erkennen, dass ich das Ende nicht mochte und das Buch insgesamt viel zu langatmig fand.

John Niven: Kill Your Friends (Hörbuch)
Steven Stelfox hat eine mehr oder weniger angesehene Position im britischen Musikbusiness und stolpert durch sein Leben, das neben Musik auch von Drogen, Sex und Vitamin B bestimmt wird.
Auch hier fehlt mir eine wirkliche Erinnerung an mein erstes Hörbuch im Jahr 2010. Ich weiß, dass Kill Your Friends von Bela B. gelesen wurde (der den Job gar nicht mal so schlecht gemacht hat) und mich durch permanente Nennungen von Markennamen und Musiktiteln, etc. sehr an American Psycho von Bret Easton Ellis erinnert hat. Sex, Gewalt und Drogenexzesse teilen sich beide Romane, aber Nivens Protagonist ist sehr viel blasser und unsympathischer als Patrick Bateman.

Rick Riordan: Percy Jackson. Diebe im Olymp (Hörbuch)
Nachdem Percy Jackson mal wieder wegen ominöser Zwischenfälle (dieses Mal verwandelt sich seine Mathelehrerin in ein Geschöpf mit Fledermausflügeln) von einer Schule geflogen ist, findet er sich mit seinem Kumpel Grover schließlich im Camp Half-Blood wieder, einer Art Internatsschule für die Abkömmlinge der Olympischen Götter. Percy ist nämlich der Sohn Poseidons (und nicht etwa, wie sein Name andeutet, der Sohn Zeus‘) und als ob diese Entdeckung noch nicht genug wäre, wird er auch noch von Zeus beschuldigt dessen Herrscherblitz gestohlen zu haben.
Ich bin ja durchaus immer noch auf der Suche nach einem „Ersatz“ für Harry Potter, aber Percy wird es wohl nicht werden. Denn obwohl ich mich eigentlich duchaus für griechische Mythologie begeistern kann, bin ich in die Geschichte von Percy Jackson. Diebe im Olymp einfach nicht reingekommen. Daran hat auch die Verfilmung nicht geändert. Leider.

Theodor Fontane: Der Stechlin
Stechlin, sowohl der Name eines Sees im Ruppiner Land, wie auch der eines märkischen Lanadels. Dubslav von Stechlin bewohnt noch immer das alte Landhaus, das sich in unmittelbarer Nähe des Sees befindet und dort besuchen ihn Menschen, die unterschiedlicher zum Teil nicht sein könnten, zum Beispiel seine Halbschwester Adelheid und deren Stiftsgenossin Fräulein von Triglaff. Aber auch Stechlins Sohn Woldemar und deren Angebete Melusine.
Tatsächlich habe ich Der Stechlin im Januar und Februar 2010 gelesen, denn über mehr als 10 Seiten am Tag bin ich bei diesem Buch selten hinaus gekommen. Aber ich bin froh, dass ich es gelesen habe. Viel passiert tatsächlich nicht, aber die Figuren sind herzallerliebst und die Gespräche sind interessant. Ich bin beim Lesen immer ganz wehmütig geworden und hab mich ans Meer oder zumindest an einen See gewünscht. Hach. :)

Mario Barth: Frau – Deutsch. Deutsch – Frau 2 (Hörbuch)
Inhaltlich muss dich wohl nichts angeben, denn der Titel ist relativ selbsterklärend im Hinblick auf den Autor (und ich benutze das Wort „Autor“ in diesem Zusammenhang tatsächlich nur sehr ungerne).
Ich mag Mario Barth, aber Frau – Deutsch. Deutsch – Frau 2 ist sein Geld einfach nicht wert. 90 Prozent aller lustigen Sachen sind den ersten beiden Bühnenprogrammen Barths entnommen und der Rest hat mich nun auch nicht vom Hocker gerissen. Einzig und allein die Outtakes am Schluss sind ganz witzig, aber damit hat es sich dann auch.

Nagel: Wo die wilden Maden graben (Hörbuch)
Hab ich keine Erinnerung dran. Absolut null. Meine Notizen sagen: „ein wenig verwirrend, aber hörenswert“ – na dann. ;)

Matt Ruff: Fool on the Hill
Kobolde, Hunde, Bruder- und Schwesternschaften, Universitätsprofessoren, Herr-der-Ringe-Fanatiker – einmal umrühren und man hat einen Roman über den Kampf von Gut gegen Böse. Eine vernünftige Inhaltsangabe über dieses Buch zu schreiben, scheint mir fast unmöglich.
Mit ein bisschen überlegen, könnte ich mich sogar fast an alles erinnern, was in Fool on the Hill passiert, aber das möchte ich gar nicht. Das Buch ist stellenweise einfach nur quälend lang(weilig) und die ständigen Perspektivenwechsel haben mich schon beim Lesen genervt. Ich hatte ein paar Jahre vorher Ich und die anderen von Matt Ruff gelesen und fand das wesentlich angenehmer und sympathischer. Jetzt bin ich aktuell tatsächlich so abgeschreckt von diesem Autor, dass ich sicherlich nicht weiteres von ihm lesen werde. Sorry.

Roald Dahl: James und der Riesenpfirsich
Die Eltern des 4jährigen James werden von Nashörnern gefressen, was ihn dazu zwingt bei seinen grausamen Tanten Schwamm und Zinke einzuziehen. Nach drei traurigen Jahren findet James im Garten plötzlich einen magischen Riesenpfirsich in dessen Innern er auf eine Gruppe menschenähnlicher Rieseninsekten trifft.
James und der Riesenpfirsich ist sehr Dahl-typisch, zumindest behaupte ich das jetzt einfach mal, denn wirklich viel habe ich von ihm noch nicht gelesen. Es kommen grausame Menschen und sympathische, aber doch irgendwie gruselige Tierchen vor und das erachte ich jetzt einfach mal als typisch. ;) Obwohl es sich ja eigentlich um ein Kinderbuch handelt, fand ich ein paar Szenen, die vorkommen doch etwas eklig und hart, aber ich glaube, dass Kinder sich beispielsweise über von Nashörnern getötete Eltern gar nicht so viele Gedanken machen und deshalb würde ich dieses Buch als Einstieg in Dahls Werk durchaus gutheißen.

Lois Lowry: Hüter der Erinnerung
Ich erinnere mich dunkel, dass es ein Science-Fiction-/Utopie-Roman für jugendliche Leser ist, aber damit hat es sich dann auch schon. *schulterzuck*

~ von Sasy - Dezember 17, 2010.

Eine Antwort to “Bücher 2010 – Februar”

  1. Ach wie schön, da sind doch auch wieder ein paar Sachen dabei, die ich mir notieren werde… „Wo die wilden Maden graben“ sowieso, denn selbst wenn mir das Buch nicht gefallen sollte, wollte ich schon immer ein Buch mit so einem Titel haben. xD

    Und dann der Theodor. Ich glaube, ich habe noch nie einen Autoren so sehr mögen wollen und bin gleichzeitig so sehr in einer „Weiß nicht“-Stimmung versackt. Aber ich versuche es nächstes Jahr nochmal. Unbedingt. Kann ja nicht sein, dass ich hier auf zwei Fontanen (Fontanes? Fontänen? *gg* Pardon ;)) sitze und keine Meinung zu dem armen Mann habe. Wobei… eins mal fertig lesen wäre vielleicht ein Anfang. ;)

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