Bücher 2010 – März


Januar gibt’s hier, Februar hier.


Victor Lodato: Mathilda Savitch

Mathildas Schwester ist tot, sie wurde von einem Unbekannten vor einen Zug gestoßen. In ihrer Trauer versucht Mathilda ihre Schwester auch ein Jahr nach ihrem Tod noch besser kennenzulernen (und dabei einen Hinweis auf den Unbekannten zu finden) und beginnt ihre Mails zu lesen.
Ich erinner mich nur noch bruchstückhaft an den Inhalt von Mathilda Savitch, aber ich weiß noch ganz genau, dass ich die namensgebende Hauptfigur dermaßen unsympathisch fand, dass dieses Gefühl alles andere überdeckt hat.

Bret Easton Ellis: Lunar Park
Der Ich-Erzähler namens Bret Easton Ellis ist Schriftsteller und zieht mit seiner Familie in einen typische amerikanischen Vorort. Dort nimmt er Veränderungen war, die er sich selbst nicht erklären kann: die Möbel im Wohnzimmer scheinen sich selbsttätig umzustellen, das Kuscheltier seiner Tochter streift in der Dunkelheit durch’s Haus und plötzlich sieht er selbst sich einer Figur aus seinem Roman American Psycho gegenüber.
Lunar Park fängt sehr verhalten und eher BEE-untypisch mit einer Familiengeschichte an, die aber schnell einige sehr horrorlastige Züge annimmt. Zwischendurch musste ich mich immer wieder mal überzeugen, ob ich nicht doch ein Buch von Stephen King lese. Obwohl mir auch hier mal wieder das Ende gar nicht gefallen hat [es klärt nicht wirklich auf], war ich doch fasziniert von diesem Buch und Bret Easton Ellis ist nach wie vor einer meiner Lieblingsautoren.

Klaus Walther: Bücher sammeln
„informativ und sehr amüsant geschrieben“ steht in meinen Aufzeichnungen, allerdings erinner ich mich an wirklich gar nichts mehr.

Barney Stinson: The Bro Code (Buch & Hörbuch)
Das ultimative Regelwerk für Männer, die Bros werden wollen. 150 bisher ungeschriebene Regeln, die seit Jahrhunderten unter Bros überliefert und nun endlich von Barney „The Barnacle“ Stinson zu einem Buch zusammengefasst wurden.
Wahrscheinlich versteht man The Bro Code nur, wenn man auch die Serie How I Met Your Mother regelmäßig gesehen hat, aber das sollte eigentlich kein Problem sein, denn die Serie ist wirklich gut (und ich kann sie jedem nur ans Herz legen). Ich hab mich wirklich beömmelt, sowohl beim Hören, als auch beim Nachlesen in schriftlicher Form.

Salman Rushdie: Osten, Westen
Ich weiß noch, dass es sich um eine Sammlung von Kurzgeschichten handelt – und dass ich sie mochte. Alles andere ist meinem Gedächtnis entfleucht. o_o

Lucy Maud Montgomery: Anne auf Green Gables
Das Waisenkind Anne Shirley trifft auf der Farm Green Gables  auf Prince Edward Island in Kanada ein und erlebt dort sofort eine traurige Überraschung, denn Matthew und Marilla Cuthbert hatten eigentlich einen Jungen erwartet, der ihnen auf der Farm zur Hand gehen sollte. Doch schon nach kurzer Zeit erkennen die beiden, dass sie es nicht über’s Herz bringen könnten Anne zurückzuschicken.
Obwohl ich letztes Jahr die Hörspiele zu Anne auf Green Gables gehört habe, fiel es mir dieses Jahr ein bisschen schwer in die Handlung hineinzukommen. Aber wenn man mal drin ist, dann entfaltet sich der Charme und das Liebenswerte dieses über 100 Jahre alten Romans und man möchte nicht wieder aufhören zu lesen. :)

Arthur C. Clarke: 2001. Odyssee im Weltraum
Auf dem Mond wird ein schwarzer Monolith gefunden, der einen Energiestrahl ins All schickt. Ein Raumschiff, besetzt mit 6 Astronauten und einem Supercomputer, wird diesem in Richtung des Saturn hinterhergeschickt…
Ich bin definitiv kein SciFi-Fan, aber 2001. Odyssee im Weltraum ist ein Klassiker, der schon lange bei mir auf dem SuB lag und ich wurde beim Lesen nicht enttäuscht. Die angespannte, fast gruselige, Atmosphäre hat mich fast sofort gefangen genommen und bis zur letzten Seite auch tatsächlich festgehalten. Das können nicht viele Bücher von sich behaupten.

Paolo Giordano: Die Einsamkeit der Primzahlen (Hörbuch)
Ich weiß, dass das Hörbuch von Daniel Brühl gelesen wurde – und das ich sehr angenehm überrascht war von seiner Art zu lesen -, aber das war’s dann auch. ;(

Mark Cotta Vaz: Twilight. Das offizielle Buch zum Film
Viele Bilder und Hintergrundinformationen zum Film Twilight.
Ja, also… es war ein Geschääähääänk! Nur so mal als Vorabinfo, denn diese Buch hätte ich mir definitiv nicht selbst gekauft. Aber bevor ich in Glitzervampirtiraden ausbreche, gebe ich einfach mal zu, dass ich den Film gar nicht so schlecht fand – man muss ja auch immer bedenken, womit die arme Drehbuchschreiberin, bzw. die Regisseurin arbeiten mussten [wobei die Regisseurin ja noch mal eine ganz andere Sache ist, denn die Frau hat meiner Meinung nach auch nicht mehr alle Latten am Zaun… aber ich schweife ab…]. *räusper* Also, die Bilder sind nett und die Infos zu Drehorten, etc. sind auch ganz interessant. Punkt.

Axel Hacke: Das Beste aus meinem Leben
Die besten SZ-Kolummnen von Axel Hacke in einem Buch.
Ja, ich mag Herrn Hacke – besonders wenn er vorliest und Das Beste aus meinem Leben war mein erstes buchstäbliches Buch von ihm und auch beim geschriebenem Wort falle ich zwischendurch vor Lachen immer mal wieder vom Sofa.

Daniel Bielenstein: Die Frau fürs Leben
In meinen Notizen steht: „Chick-Lit aus Männersicht“ – und ich glaube, das reicht als Charakterisierung, Inhaltsangabe und Meinung, oder? ;)

Albert J. Schütz: Hawaiianisch. Kenntnis und Verständnis
Schöne und verständliche Einführung in die Sprache Hawaiis mit Rückblicken auf die Entstehung der hawaiischen Schriftsprache und Ausblicken auf dessen Zukunft. Punktabzug gibt es lediglich dafür, dass der Autor permanent „hawaiianisch“ schreibt, es aber „hawaiisch“ heißen müsste.

Jonathan Barnes: Das Albtraumreich des Edward Moon
„Im Jahr 1901 ermittelt der Bühnenzauberer und Detektiv Edward Moon mit seinem Assis­tenten, einem zwei Meter großen, schlafwandelnden Giganten, in der Unterwelt des viktorianischen London: Eine bizarre Mordserie führt sie in ein Reich der Fliegenmenschen, Hellseher und Geheimbünde…“ (< amazon.de)
Es liest sich so nett bei Amazon, aber tatsächlich fand ich Das Albtraumreich des Edward Moon so extrem verwirrend und sinnlos, dass ich ihn zwischendurch immer mal wieder an die Wand schmeißen wollte. Lediglich die Hoffnung auf ein vernünftiges Ende hat mich bei der Stange gehalten, aber wenn ich mich recht erinnere, ist das auch nicht vorhanden. :(

David Sedaris: Nachtprogramm
Öhm… ja, auch hier kann ich leider nur mit den Schultern zucken. Ich weiß, dass es sich auch hier um Kurzgeschichten handelt, die ich ganz amüsant fand – aber offensichtlich sind sie nicht so gut, dass sie mir im Gedächtnis geblieben sind.

Bertolt Brecht: Mutter Courage und ihre Kinder
Mutter Courage ist eine Händlerin, die zur Zeit des 30jährigen Kriegs unterwegs ist und ihr Geld mit dem Handel mit den reisenden Soldaten macht. Bei ihr sind ihre drei Kinder, die sich nach und nach an den Krieg verliert.
Ein sehr beeindruckendes Drama, das fast alle Seiten des Krieges zeigt. Ich lese nur hin und wieder Dramen, aber Mutter Courage und ihre Kinder hat mich wirklich beeindruckt – und Brecht ist mir auch wieder sympathischer geworden… gehöre ich eigentlich zu einer Minderheit, wenn ich sage, dass der Deutschunterricht einem die Lust auf Brecht verdirbt? Zumindest bei mir war es so, da wir einige seiner Kurzgeschichten bis zum Erbrechen auseinandergenommen haben. *mäh*

David Sedaris: Nackt (Hörbuch)
Harry Rowohlt liest – abwechselnd mit dem Autor selbst – die Kurzgeschichten (hat Sedaris eigentlich auch mal etwas „längeres“ geschrieben?) und ich hab mich gut amüsiert, aber ich erinnere mich an nichts mehr.

~ von Sasy - Dezember 20, 2010.

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