Bücher 2010 – Mai

Januar, Februar, März, April nachlesbar. :)

Roald Dahl: Hexen hexen
Schon wieder ein Dahl. ;) Ich bin immer wieder ein bisschen verschreckt von seinen Sachen, weil sie auf mich zum Teil sehr brutal wirken, aber offensichtlich stören sich die meisten Kinder nicht daran. Hexen hexen fand ich wirklich gut und spannend – und so im Nachhinein fällt mir auf, dass ich mir die Verfilmung ja eigentlich auch mal angucken könnte.

Benjamin von Stuckrad-Barre: Auch Deutsche unter den Opfern
Im April war ich von der Hörbuchfassung ja ganz begeistert (und bin es immer noch), aber die zugrundeliegende „Textsammlung“ ist dann schon ein kleines Bisschen weniger witzig. Stellenweise zieht es sich ganz schön, aber das mag einzig und allein an mir und meiner Politikunwissenheit liegen… mich interessiert Westerwelle halt nicht so wirklich. *schäm*

Charlaine Harris: A Bone to Pick
Der zweite Band der Aurora-Teagarden-Reihe von Charlaine Harris – keine Vampire und keine anderen übernatürlichen Dinge, nur eine reine Crime-/Love-/Struggling-with-life-in-general-Story und genau das liebe ich an dieser Reihe. Davon abgesehen ist Aurora auch eine wesentlich sympathischere Hauptfigur als Sookie Stackhouse aus den True-Blood-Romanen; so empfinde ich es zumindest, denn mit Sookie bin ich nie warm geworden. Aber Aurora ist großartig und die Kriminalgeschichte rückt stellenweise auch immer wieder in den Hintergrund um Platz zu machen für Auroras Kämpfe gegen ihre Überfliegermutter und gegen ihre eigenen Gefühle gegenüber Männern. Hört sich nach Chick-Lit an, aber ich weigere mich standhaft es als solche anzusehen. ;)

Chuck Palahniuk: Invisible Monsters
Wie immer von Chuck Palahniuk, ein sehr verwirrender Roman und selbst die Zusammenfassung bei Tante Wiki, die ich mir mal eben zu Gemüte geführt habe, hat mich nicht weitergebracht. Wenn ich an dieses Buch denke, ist in meinem Kopf nur Nebel und ein unbestimmtes Gefühl von „WTF?“ kriecht mir den Rücken hinauf. Mir ist nicht ganz klar, wieso ich in meinen Notizen „besser lesbar als andere Palahniuks“ geschrieben habe… lesbar vielleicht, aber nicht verständlich…

Pamela Stephenson: Bravemouth
Bravemouth
ist der zweite Teil der Biographie Billy Connollys – geschrieben von seiner Frau Pamela. Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, stellenweise sogar besser als der erste Teil (Billy, 2002), allerdings ändert das nichts an der Tatsache, dass diese Frau mir so unglaublich unsympathisch ist wie kaum jemand anders. Es ist schwierig beim Lesen dieses Gefühl auszublenden, vor allem, da ihre Schreibweise zum Teil so sehr an ihren Sprachhabitus erinnert. Wer mir in meiner Pamela-Stephenson-Antipathie beistehen will, kann sich gerne einfach mal das unsägliche „psychologische Interview“ mit Stephen Fry ansehen: *klick*

Christopher Priest: Das Kabinett des Magiers
Dieser Roman wurde 2006 mit Hugh Jackman und Christian Bale unter dem Titel The Prestige verfilmt – und seitdem lag er auf meinem SuB. Den Film fand ich ein bisschen zu konfus und deshalb habe ich mich wohl so lange nicht an das Buch herangewagt. Aber schlussendlich habe ich dann ja doch beherzt zugegriffen und war tatsächlich nicht ganz so enttäuscht wie vom Film – dennoch ist der Roman nicht wirklich brillant. Inhaltlich erinnere ich mich auch nicht mehr an sehr viel, aber das mag daran liegen, dass in meinem Kopf Film und Buch zu einem großen Mischmasch geworden sind.

~ von Sasy - Dezember 27, 2010.

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