Bücher 2010 – Juli

Januar, Februar, März, April, Mai und Juni nachlesbar. :)

Chuck Palahniuk: Die Kolonie
Ich ekle mich eigentlich selten beim Lesen, aber Bret Easton Ellis und Chuck Palahniuk schaffen es immer mal wieder, dass mir ein kalter Schauer über den Rücken läuft und ich versuche mir das Gelesene bloß nicht bildlich vorzustellen. So in etwa ging es mir an mehreren stellen von Die Kolonie. Die Grundidee des Romans, wenn man denn diese Ansammlung von Gedichten, Kurzgeschichten und Absätzen zur Rahmenhandlung so nennen will, hat mich allerdings gleich angesprochen, denn es ist eine Art „Big Brother gone wrong“: 17 Leute lassen sich von 2 anderen in ein verlassenes Theater sperren um Texte zu schreiben. Daraus kann nur Chaos resultieren und genau so ist es auch. Die Kolonie ist neben Stranger Than Fiction mein Lieblingsbuch von Chuck Palahniuk – empfehlen kann ich es aber nur Leuten, die einen starken Magen und starke Nerven haben.

Lauren Henderson: Jane Austen’s Guide to Romance
Ähm, ja… ich glaube, dass ich es ganz interessant fand…

Chuck Palahniuk: Der Simulant
Wie war das noch mit der geistigen Umnachtung? ;) Ich weiß, dass ich ein paar Wochen (Monate?) vorher die Verfilmung des Romans mit Sam Rockwell in der Hauptrolle gesehen und überhaupt nicht gemocht habe. Und nach meinen Notizen ging es mir bei der Lektüre des Buches auch nicht anders.

Jeanette Winterson: Orangen sind nicht die einzige Frucht
In meinen Notizen steht folgendes: „macht den Eindruck, als wäre es völlig ohn Plan geschrieben“, also scheint es nicht besonders schlimm zu sein, dass in meinem Gedächtnis nicht ein Fitzelchen haften geblieben ist.

Alexander Aciman & Emmett Rensin: Twitterature
Die ersten paar Seiten sind ja wirklich amüsant und humorig, aber das war’s dann auch schon. Ich war auch ein bisschen enttäuscht, dass man bei einigen Büchern den Inhalt durchaus kennen musste um die Tweets zu verstehen. :(

Konzentrationslafer Dokument F 321
Schockierend. Das lasse ich jetzt einfach mal so stehen, denn ich möchte mich an einige Bilder, die beim Lesen in meinem Kopf aufgetaucht sind, gar nicht mehr erinnern.

Jane Austen: Stolz und Vorurteil
Auch diesen Roman habe ich im Zuge der „5 Bücher = 5 Länder“-Challenge verbloggt.

Walter Moers: Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär
2008 oder 2009 hatte ich Die Stadt der träumenden Bücher von Moers gelesen und obwohl ich den Roman mochte, habe ich mich lange gesträubt einen weiteren Zamonien-Band von ihm zu lesen. Sowohl Die Stadt, wie auch Käpt’n Blaubär sind nämlich ein bisschen schwerverdaulich – zumindest für mich -, weil sie so unglaublich viele kleine Details, niedliche Figuren und Anspielungen auf alles mögliche enthalten, dass ich fast ein bisschen überfordert bin. Dabei lesen sich beide wirklich gut und ich mag Moers‘ Schreibstil sehr gerne leiden, aber ein Roman pro Jahr ist, glaube ich, ein guter Plan. ;)

Robert Finn: Tribut
Ich zitiere mal eben aus einer Amazon-Kundenrezension, denn sie passt so fabelhaft:

Witzig, unterhaltsam und absolut originell, steht vorne auf dem Titelblatt des Buches. Witzig fand ich persönlich das Buch überhaupt nicht, denn ich konnte an keiner Stelle lachen. Aber vielleicht liegt es daran, das ich aus Ostwestfalen kommen und die gehen bekanntliche zum Lachen in Keller.

Auch ich fand das Buch definitiv nicht witzig, aber immerhin fängt es ganz gut an, lässt dann aber extrem nach. Was als spannender Krimi beginnt, wird ab der Mitte des Buches zu irgendetwas anderen – ich kann es nicht mal richtig benennen, aber ich hatte beim Lesen immer das Gefühl jemand hätte einfach einige Seiten mit einem Sekten-Magie-Science-Fiction-Roman vertauscht.

Kathrin Passig & Sascha Lobo: Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin
Wenn ich eine Enttäuschung des Jahres auswählen müsste, käme dieses „Selbsthilfebuch“ wohl immerhin auf’s Treppchen. Das Ding ist weder amüsant, noch informativ – es ist einfach nur langweiliges Gesabbel, was sich selbst stellenweise viel zu ernst nimmt.

David Wallechinsky: Das große Buch der Listen
„Man soll keine Unternehmung ohne Liste beginnen, brächte man sich doch so um die Befriedigung des Häkchen Setzens nach vollbrachter Arbeit!“ (Courtesy of Ana) :) Eine große Aneinanderreihung von sinnvollen und sinnlosen Listen, also ganz nach meinem Geschmack. Wer sonst zeigt einem die 100 häufigsten Wörter in deutschen Texten?

Max Frisch: Die Chinesische Mauer
Zu diesem Bändchen gibt es einen Blogeintrag.

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~ von Sasy - Januar 1, 2011.

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