Bücher 2010 – Oktober

Januar, Februar, März, April, Mai, Juni, Juli, August und September nachlesbar. :)

Stephen Fry: The Fry Chronicles
Wenn ich ganz ehrlich bin, könnte Stephen Fry auch etwas zur Geschichte von Siegelwachsfarben im England des 18. Jahrhunderts schreiben und ich würde es trotzdem gerne und mit viel Genuss lesen. Alleine sein Schreibstil reicht aus um mich wohlig schnurren zu lassen… scheiß auf den Inhalt. ;) Aber The Fry Chronicles ist nicht nur wundervoll geschrieben, sondern auch noch interessant, todtraurig und amüsant. Ich freue mich schon auf die folgenden autobiographischen Bände von ihm.
[edit, 04.01.11: Gerade entdeckt, dass ich The Fry Chronicles ja doch verbloggt habe.]

Charlotte Brontë: Villette
2009 (oder war es 2008?) hatte ich Jane Eyre gelesen und Villette stand seit kurz danach bereits auf meinem SuB, aber wie es so ist, immer habe ich mir ein anderes Buch gegriffen. Irgendwann hatte ich aber doch mal wieder Lust auf Charlotte Brontë und hab es auch nicht bereut. Villette ist so wunderbar, wie ein Roman nur sein kann. Es dauerte immer nur wenige Seiten und schon war ich mitten in den Geschichte – und natürlich habe ich mit Lucy mitgelitten, war verwirrt wie sie und habe zum Schluss ein paar Tränen mit ihr vergossen.

Emile Zola: Nana
Ich zitiere mich mal eben selbst: „ebenso ermüdend wie französische Filme, so dass ich nach 60 Seiten aufgegeben habe“. ;)

Bertolt Brecht: Die heilige Johanna der Schlachthöfe
Tatsächlich kann ich mich nicht mehr an vieles erinnern aus diesem Drama von Brecht, aber ein paar eindrucksvolle Szenen sind mir doch im Gedächtnis geblieben. Wie schon Mutter Courage und ihre Kinder fand ich Johanna wirklich gut zu lesen und bin immer wieder erstaunt, dass mir diese Stücke in Buchform gefallen, denn mit Theater kann man mich eigentlich jagen.

Jonathan Franzen: Die Korrekturen
Die Korrekturen war mein erstes Buch von Jonathan Franzen, aber sicherlich nicht mein letztes. Aus irgendeinem Grund hatte ich hinter dem Titel zwar etwas völlig anderes erwartet, aber der Roman hat mich trotzdem überzeugt. Normalerweise bin ich kein Freund von Geschichten, die ständig von einer Person zur anderen springen, aber diese Rumgehüpfe macht bei Franzen richtig Spaß und alle Figuren sind so liebevoll ausgebarbeitet, dass man sich ihnen gar nicht verschließen kann.

Tania Blixen: Mottos meines Lebens
Das zweite abgebrochene Buch in nur einem Monat. Obwohl es ein mehr oder weniger autobiographisches Werk ist, war der Schreibstil so einschläfernd und die Themen so langweilig, dass ich es nach der Hälfte abgebrochen habe.

Ernest Hemingway: Der Garten Eden
Eine weitere Premiere, denn von Hemingway hatte ich bisher auch nichts gelesen – und auch hier habe ich es nicht bereut, denn Der Garten Eden ist eine so fesselnde und spannende Geschichte über eine Ménage à trois, die natürlich in Tränen endet. Hemingway spielt im Roman mit den Rollenverhältnissen und -vorstellungen von Mann und Frau – etwas, das ich nicht erwartet hatte, was mir aber sehr gut gefallen hat. Auch Hemingway steht auf meiner Liste zu merkender Autoren. :)

Junot Díaz: Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao
Dort wo in meinem Gedächtnis dieser Roman sein sollte, befindet sich nur gähnende Leere. Sorry.

Charlaine Harris: Vampire schlafen fest
Generell mag ich bisher eigentlich alles, was ich von Charlaine Harris gelesen habe, aber dieser Band aus der Sookie-Stackhouse-/True-Blood-Reihe ist spannend wie keiner der vorhergehenden. Ich habe alle 10 Fingernägel eingebüßt, weil ich vor lauter Aufregung nicht aufhören konnte zu knabbern. Es wäre wirklich grandios, wenn die TV-Serie sich so lange hält, dass auch dieser (7.) Band verfilmt, äh, verseriet wird. xD

~ von Sasy - Januar 3, 2011.

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