[Projekt 365] Tag 123 – Kunstparkerhochburg

Die Umgebung rund um die Post dürfte hier in Bad Oeynhausen Platz 2 auf der Liste der häufigsten Falschparkorte einnehmen, direkt nach dem Werrepark-Parkplatz. *seufz*

[edit: Ich habe die Kommentarfunktion für diesen Eintrag deaktiviert.]

~ von Sasy - Mai 17, 2011.

11 Antworten to “[Projekt 365] Tag 123 – Kunstparkerhochburg”

  1. Ach, von „Kunstparkern“ aus und in Bad Oeynhausen habe ich hunderte von Fotos :-) Oeynhausen ist eine Autostadt …

    • Hier ist das Kunstparker-Problem aber wirklich auch extrem. Ich bin in meinem Leben schon mehrfach in den Kreisen Minden-Lübbecke, Herford und Osnabrück umgezogen und nirgends war es so schlimm wie hier. (Allerdings waren auch nirgends die Fahrradfahrer so extrem „Ampel rot? Scheißegal, fahr ich halt quer über die Straße/über den Fußweg.“ wie hier.)

      • Das mit den übermäßigen Rotlichtverstößen in Bad Oeynhausen ist ganz einfach Quatsch. Nicht mehr und nicht weniger als in anderen Städten. Und da sind die Radfahrer auch keinen Deut besser oder schlechter als die Autofahrer. Die fahren genauso oft bei Rot. Leider sind die Folgen bei Autofahrern größer.

        • Rein von meinem persönlichen subjektiven Empfinden (< vielleicht sollte ich das von nun an immer dazu schreiben) kommen _hier_ _zur Zeit_ mehr Rotlichtverstöße vor als ich es _vorher_ anderswo jemals mitgekriegt habe.

  2. Ich hab mich auch schon oft gefragt, ob für Radfahrer die Ampeln nicht gelten… das fällt mir immer sehr extrem in Düsseldorf auf. Das ist eh eine nervige Stadt zum Autofahren, überall zweite-Reihe-Parker und auf-dem-Abbieger-Parker, Poser in ihren teuren Schlitten und Leute, die bei Rot noch „schnell“ über den Fußgängerüberweg müssen. Und Taxen ohne Ende – die einfach anhalten, mitten auf der Straße wenden und losfahren (mit noch eingeschaltetem Warnblinklicht), wie sie gerade lustig sind. Hab ich schon mal erwähnt, dass mir andere Verkehrsteilnehmer auf den Geist gehen? :o)

    • xD

      Ich bin manchmal ganz froh, dass ich nicht in einer Großstadt wohne. Mir hat Osnabrück schon immer gereicht, wenn ich zur Uni gefahren bin. Überall Radfahrer, die ohne jeden Blick nach hinten oder zur Seite mal eben 2m aauf die Fahrbahn schwingen um sich gegenseitig zu überholen, Busse, die mitten auf der Kreuzung alles aufhalten, weil sie ja bei Rot noch eben rüberrutschen könnten, etc. Sehr nervig. Da hab ich schon vor Wut oft genug ins Lenkrad gebissen. ;)

      • Wohnen wollte ich da auch nicht… obwohl, so ’ne Villa mit Rheinblick *träum*. Nee, ich fahr da nur zur Arbeit hin, bei mir zuhause ist es ein bisschen friedlicher ;-).

      • Mal ganz provokativ: wenn ich als Radfahrer einen Radfahrer überhole, warum sollte ich nach hinten gucken? Etwa ob mich da gerade ein Autofahrer harakririmäßig überholen möchte? Mal abgesehen davon, dass ich mich selbstverstädnlich vergewissere, dass ich nicht von einem ungeduldigen Vollhonk umgemäht werde, ist es mir ziemlich egal ob ein Autofahrer warten muss, wenn ich überhole. So ist das nunmal im Straßenverkehr und … man glaubt es nicht … das ist sogar erlaubt! Im übrigen *muss* ein Radfahrer mindestens 80 bis 100 Zentimeter Abstand zum rechten Fahrbahnrand einhalten. Als KFZ-Fahrer musst Du 1,50 Meter Abstand beim Überholen einhalten.

        Das geht nur, wenn kein Gegenverkehr vorhanden ist. Sprich: Du musst sowieso auf die Gegenfahrbahn. Insofern kann ich selbstverständlich problemlos als Radler einen anderen Radfaher überholen, ohne Dich auch nur um geringsten zu behindern. Du darfst laut StVO im Zweifel gar nicht überholen.

        Und wer dann wen behindert sei auch mal dahingestellt. Ich auf meinem Rad habe pro Person eine Breite von ca. 80 Zentimeter zzgl. 100cm zum Fahrbahnrand. Macht 180 Zentimeter. Du belegst mit Deinem KFZ mindestens 3 Meter … wenn Du damit hinkommst. Die Bilanz ist in der Stadt also katastrophal für den Autofahrer.

        • Ich finde es immer wieder faszinierend, dass du dich immer gleich so extrem angegriffen fühlst.
          Mein Beispiel aus Osnabrück mit den überholenden Radfahrern, hätte ich vielleicht etwas mehr ausführen sollen. Dort gibt es ja diese (meiner Meinung nach eher gefährlichen) durch Markierungen abgetrennten „Radfahrstreifen“ auf den Fahrbahnen. Wenn von dort plötzlich ein Radfahrer ohne es auch nur irgendwie anzuzeigen nach links auf die Fahrbahn für KFZ ausschert, dann ist das für mich rücksichtslos und gemeingefährlich.

          Und ja, ich weiß, du argumentierst nun wieder damit, dass Fahrradfahrer auf der Fahrbahn fahren dürfen/sollen und ich als Autofahrer… sowieso und überhaupt.

          Fakt ist nun mal, dass es sowohl rücksichtslose Auto- wie auch Fahrradfahrer gibt und glaub mir, ich mag beides nicht.

          • Ich fühle mich nicht angegriffen. Warum sollte ich?

            Was allerdings fehlte ist die Information, dass dort ein (Du sagst richtigerweise: gefährlicher) Schutzstreifen war. Selbstverständlich guckt man dann nach hinten, wenn man die Linie überfährt. Wie gesagt, ich persönlich achte eh auf das, was hinter mir passiert. Wenn Du nur die Hälfte des Geschehens schreibst, ist es doch wenig verwunderlich, wenn man darauf reagiert, oder?

            Und zu dem „als Autofahrer und überhaupt“ … es gibt eine StVO und die stellt nunmal nicht darauf ab, wer sich irgendwo wie fühlt, sondern legt Regeln fest, an die sich alle halten. Dazu gehören Radfahrer und Autofahrer. Letztere haben wohl unbestritten das größere Gefährdungspotential.

  3. vorweg: ich habe mir die Kommentare nicht alle durchgelesen.

    muss aber sagen, dass ich Radfahrer auch ganz schrecklich finde. fahre morgens über eine Landstraße, also 100 erlaubt. aus einer kreuzenden Straße kam (als es noch keinen Radweg gab) ein Radfahrer mehrfach mit sehr hohem Tempo ohne zu gucken rausgeschossen und fuhr dann auf meiner vorfahrtsberechtigten Straße weiter. zum Glück kam zu dem Zeitpunkt kein Auto von vorne, so dass ich noch ausweichen konnte. das grenzt schon fast an Selbstmord.

    von den Radfahrern hier in der Stadt (nicht Bad O. will ich lieber gar nicht anfangen, die denken immer, sie hätten Vorfahrt.

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