Gelesen im April 2011…

Januar ° Februar ° März

Arthur Conan Doyle: Das Tal der Angst
Ein weiterer Sherlock-Holmes-Roman, der mich nicht enttäuscht hat. Ich mag zwar die Kurzgeschichten lieber, aber das liegt einzig und allein an meiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne. ;)

Enid Blyton: The O’Sullivan Twins
Dazu gibt es einen Blogeintrag.

Donna Leon: Venezianisches Finale
Ich wehre mich immer ein bisschen gegen Kriminalreihen, dabei weiß ich gar nicht genau warum. Hinterher merke ich nämlich meistens, dass die Bücher ja doch nicht so schlecht sind. Und ebenso ging es mir mit dem ersten Brunetti-Roman. Ich bin so positiv überrascht, dass ich mich gleich nach den weiteren Bänden der Reihe umgesehen habe – und da das ja einige sind, hab ich genu Lesestoff für die nächste Zeit. ;) Die Hauptfigur ist überraschend sympathisch und amüsant. Noch dazu fand ich die Story recht spannend. Daumen hoch für diesen ersten Brunetti-Band.

Janne Teller: Nichts. Was im Leben wichtig ist
Das Buch fängt relativ laaaang(weilig/wierig/atmig) an, steigert sich dann aber zu einem Berg an Grausamkeit und Irrsinn, dass ich manchmal wirklich kurz davor war, es einfach wegzulegen. Schüler und Schülerinnen eines dänischen Gymnasiums suchen nach dem, was im Leben wirklich wichtig ist und schießen damit so über’s Ziel hinaus, dass sie den Start gar nicht mehr erkennen können. Wer etwas über Gruppenzwang lesen möchte, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.

Helene Hegemann: Axolotl Roadkill
Bis Seite 63 bin ich gekommen – genau genommen bis zu diesem Satz: „Pörksens Eltern sind angeblich die totalen Esoteriker und deswegen steht er meiner momentanen Astralreisenphase auch ziemlich agnostisch gegenüber.“ Geht gar nicht, nicht mal mit Schokolade, Tee und einem zugedrückten Auge. Ich hab’s dann gelassen, denn für manche Dinge ist mir meine begrenzte Lebenszeit dann doch zu schade.

Charles Carillo: Sag bloß Mama nichts davon
Vater und Sohn verbringen – mehr oder weniger gezwungenermaßen – ein Wochenende miteinander. Der Vater wurde gerade gefeuert und der Sohn ist von der Schule geflogen. Nun haben sie ein Wochenende lang Zeit sich auf die Rückkehr der Exfrau, bzw. Mutter vorzubereiten. In der Zwischenzeit sind sie ehrlich zueinander und berichten von ihren Leben. Sehr einfühlsam geschrieben. Ich hab mich keine Minute gelangweilt.

Hans-Ulrich Treichel & Josef Haslinger (Hg.): Schreiben lernen – Schreiben lehren
Ich hab’s nach wenigen Seiten abgebrochen, weil es mir „zu hoch“ war. Irgendwie liegen mir solche Schreibratgeber nicht.

Daniel Glattauer: Darum
Obwohl in meinen Notizen steht, dass ich den Roman „sehr, sehr spannend“ fand, kann ich mich nicht mehr wirklich dran erinnern. Das einzige, was mir jetzt spontan noch einfällt, ist die Tatsache, dass es endlich mal ein spannendes Buch ist, bei dem ich vom Ende nicht enttäuscht war. Viel Kriminalromane werden zum Ende hin etwas flach oder gehetzt, aber Darum konnte das Spannungslevel gut halten.

Marcel Reich-Ranicki: Kritik als Beruf
Auch hier: keinerlei Erinnerung – abgesehen davon, dass mir MRR nach der Lektüre sympathischer ist als vorher.

Charlaine Harris: Vor Vampiren wird gewarnt
Der 10. Band der Sookie-Stackhouse-Reihe. Erics Schöpfer kommt mit seinem „neuen“ Schützling, Alexej Romanow, vorbei und versetzt nicht nur Eric, sondern auch Sookie in Alarmbereitschaft. Und obwohl Niall die Elfenwelt verschlossen hat, stromert mindestens ein fremder Elf noch durch Sookies Wäldchen. Spannend – vor allem wegen der Tatsache, dass Eric plötzlich eine Seite zeigt, die es vorher so nicht gab. Ich freue mich bei jedem neuen Band, den ich lese auf die Verfilmung (Verserieung?), so auch bei diesen.

Truman Capote: Kindergeschichten
Äh, ja… keine Ahnung. Ich kann mich nicht mal mehr an das Cover erinnern. ;)

Hamed Abdel-Samad: Mein Abschied vom Himmel
Ich mag zwar Autobiographien, aber hier finde ich, dass der Autor zu viel ausgelassen hat. Man merkt, dass er das Buch vor allem für sich selbst geschrieben hat – um seine Seele zu erleichtern. Das macht ihn mir zwar sympathisch, aber die gewalttätigen und pedophilen „Szenen“, fand ich ein bisschen merkwürdig, wenn nicht sogar beängstigend.

Charlaine Harris: Vampirgeflüster
Die Wermenschen… -wölfe… -viecher halt offenbaren sich der Welt und Eric gibt Sookie ein Geschenk, das mehr bedeutet als sie es sich überhaupt vorstellen kann. Eigentlich wollte ich jetzt noch viel mehr schreiben, aber ich will hier nicht zu sehr rumspoilern. Dieser 11. Band der Sookie-Stackhouse-Reihe ist sowas von spannend, dass ich ihn in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich freue mich sehr auch die letzten beiden Bände.

Lara Fritzsche: Das Leben ist kein Ponyhof. Die unbekannte Welt der Abiturienten
Offensichtlich ist die „Welt der Abiturienten“ auf dem Gymnasium anders als auf einer Gesamtschule, denn ich konnte nicht alles nachvollziehen, was die Autorin geschrieben hat. Vielleicht lag das aber auch an dem Unterschied Kleinstadt – Großstadt. Wer weiß? Ich fand’s zwar streckenweise amüsant, aber auch sehr ermüdend auf Ernsthaftigkeit gedrillt.

~ von Sasy - Juli 26, 2011.

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