[Challenge] English 2011 – Alan Glynn: The Dark Fields/Limitless

Glynn, Alan: The Dark Fields/Limitless
Erscheinungsjahr: 2001/2011
Seiten: 342
Genre: Thriller
Leseempfehlung: nein

Klappentext:
A wild, compulsive ride into the greedy vortex of modern life.
Imagine a drug that made your brain function to its full potential. A drug that allowed you to pick up a foreign language in a single day. A drug that helped you process information so fast you could see patterns in the stock market.
Just as his life is fading into mediocrity, Eddie Spinola comes across such a pill: MDT-48 – a sort of Viagra for the brain. But while its benefits materialise quickly, so do certain unwelcome side-effects. And when Eddie decides to track down other users, he soon discovers that they’re all dying, or dead…

Meine Meinung:
Anfang des Jahres bin ich über den Trailer zum Film Limitless gestolpert und war sofort fasziniert von der Idee einer Droge, die das Gehirn zur Höchstleistung antreibt. Vor ein paar Wochen habe ich mir dann Limitless angeguckt und obwohl ich den Film insgesamt ganz spannend und gut gemacht fand, hat er mich ein  bisschen enttäuscht. Besonders das Ende hat mich regelrecht schockiert zurückgelassen, aber ich will hier nicht spoilern. Sehenswert ist der Film auf jeden Fall, denn die Effekte sind schön gemacht, das Spiel mit einzelnen Farben ist wunderhübsch anzusehen und Bradley Cooper ist auch nicht zu verachten.
Um meine Enttäuschung ein wenig abzumildern habe ich mir dann in diesem Monat die Romanvorlage zu Limitless vorgenommen. Der Originaltitel lautet The Dark Fields, allerdings wurde das Buch unter Limitless vor wenigen Monaten neu rausgebracht. Ich finde aber sowohl den Originaltitel, wie auch das Originalcover besser, aber das ist wohl Geschmackssache.

Eddie Spinola ist wenig erfolgreicher Autor, der an einem Sachbuch schreibt und mit sich selbst und seinem Leben unzufrieden ist. Die großen Pläne, die er nach dem Studienabschluss hatte, haben sich alle zerschlagen und nun sitzt er zu Hause und kann sich nicht mal dazu aufraffen die Pizzakartons vom letzten Abendessen wegzuschmeißen.

I was just tired – as well as all the other things that hadn’t changed since the day before, the fact that I was overweight, and jowly, and badly in need of a haircut. There was another thing I needed, too, but you couldn’t tell it from looking at me in the mirror – I needed a cigarette.

Zufällig trifft er seinen Ex-Schwager Vernon, der ihn zu einem Bier einlädt und ihm ein Geschenk macht.

He held his hand up for me to see. In the centre of it was a tiny white unmarked tablet.
‚Here,‘ he said. ‚Take it.‘

Eddie ist zuerst ein bisschen skeptisch ist, schluckt er schließlich die Pille, MDT-48 und ist plötzlich in der Lage nicht nur sein Buch erfolgreich zu beenden, sondern auch seiner Wohnung und sich selbst zu einem besseren Aussehen zu verhelfen. Als er schließlich Vernon besucht um diesen nach mehr MDT zu fragen, erwartet ihn eine böse Überraschung. Vernons Wohnung ist verwüstet und Vernon selbst wurde mit einem Kopfschuss exekutiert. Obwohl Eddie klar wird, dass er sich eventuell in Gefahr befindet, ist das Verlangen nach MDT größer als die Angst vor Konsequenzen. Noch bevor die alarmierte Polizei auftaucht, hat Eddie Vernons Geheimfach gefunden – in diesem liegt neben einer Rolle Dollarscheine auch ein Beutel voll weißer Pillen. Und die wilde Fahrt beginnt…

Viel mehr möchte ich vom Inhalt des Romans auch gar nicht verraten, denn er ist wirklich spannend und hat ein rasantes Tempo. Leider hat er auch ein paar Stellen, die mich zum Gähnen gebracht haben, aber das ist bei dem Film nicht anders gewesen. Ein Großteil des Buches beschäftigt sich mit Eddies Karriere als Daytrader und mit so etwas kann man mich nun mal jagen. Ich bin mir sicher, dass der eine oder andere Leser sich über den Crashkurs von kurzfristigen Aktienkäufen und -verkäufen freuen wird, aber mir fallen dabei leider die Augen zu.

Meine Enttäuschung über das Ende von Limitless konnte The Dark Fields immerhin abmildern, denn das Buch endet anders und hat mich nicht ganz so schockiert und verwirrt zurückgelassen wie der Film. Alles in allem ist es ein gut zu lesender, spannender Thriller und alleine damit hat er seine Pflicht erfüllt.

Mein Fazit:
Wer sich nicht an langatmigen Börsenspukulationsdiskussionen und Firmenpolitikspielereien in einem ansonsten ganz spannenden Thriller stört, der ist mit The Dark Fields ganz gut bedient, aber besonders empfehlen würde ich diesen Roman nun nicht wirklich. Sorry.

~ von Sasy - August 31, 2011.

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