[Challenge] English 2011 – William Shakespeare: The Tempest

Shakespeare, William: The Tempest
Entstehungsjahr: 1610/11
Seiten: 49
Genre: Drama
Leseempfehlung: nur bedingt

Nachdem ich fast 3 Monate gebraucht habe um mich durch eine deutsche Übersetzung von Coriolanus zu quälen, hatte ich beschlossen Shakespeare ab sofort nur noch im Original zu lesen – und es hat tatsächlich besser geklappt. Sicherlich lag das aber auch am Thema, denn während Coriolanus im antiken Rom spielt und viele politische Winkeleien beinhaltet, bedient sich The Tempest eher seichterer Sprache.

Prospero, Herzog von Mailand wurde von seinem machthungrigen Bruder gestürzt und kann sich nach der Flucht mit seiner kleinen Tochter Miranda auf eine (fast) verlassene Insel retten. Zwölf Jahre später setzt die Handlung des Stücks dann ein. Miranda ist mittlerweile erwachsen und Prospero herrscht über die Insel, den darauf lebenden körperlich behinderten Caliban und verschiedene Luftgeister, allen voran Ariel.

Als der König von Neapel, der an Prosperos Sturz beteiligt war, mit einigen weiteren Adligen (unter anderem auch Prosperos Bruder Antonio) an der Insel vorbeisegeln, lässt Ariel das Schiff stranden und versetzt die Besatzung in einen Zauberschlaf. Die Adligen gehen schließlich auf der Insel getrennte Wege. Ferdinand, der Sohn des Königs trifft auf Prospero und dessen Tochter und verliebt sich unsterblich in Miranda. Die anderen Reisenden werden von Geistern und sich selbst in die Irre geführt und landen schließlich auch bei Prospero.

Die typische Ausdrucksweise Shakespeares macht mir im Englischen tatsächlich weniger Probleme als im Deutschen. Es liest sich wesentlich flüssiger, da ich Worte, die ich spontan nicht kenne einfach mal überlese. Meistens ergeben sie sich aus dem Kontext dann doch noch. Einige Sachen musste ich aber dann doch nachschlagen, weil ich einfach nicht wusste, worauf sie sich beziehen.

Stephano: Doth thy other mouth call me? Mercy, mercy! This is a devil, and no monster. I will leave him. I have no long spoon.

Es gehört, glaube ich, nicht zur Allgemeinbildung, dass es ein englisches Sprichwort gibt, das „He should have a long spoon that sups with the devil“ lautet. Aber GsD gibt es ein paar sehr gute Seiten im Netz, die einem solche Dinge erklären.

Insgesamt hat mir The Tempest wirklich gut gefallen, auch wenn ich es wohl noch mindestens ein weiteres Mal lesen muss, um es wirklich zu verstehen. Als Einstieg zu Shakespeare eignet es sich meiner Meinung nach zwar nicht (da würde ich immer Macbeth vorziehen), aber wenn man schon Stücke von ihm kennt, ist The Tempest sicherlich eine gute Wahl.

~ von Sasy - Dezember 30, 2011.

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