Einatmen. Ausatmen.

2012 kotzt mich jetzt schon an. Und dabei stört mich weder der Regen, noch der Schimmel in meinem Badezimmer. Es brauchte tatsächlich nur 2 Minuten beim Jobcenter und schon bin ich wieder kurz davor mich in Therapie* zu begeben.
Ich bin nun wirklich grundsätzlich freundlich zu jedem, besonders zu Menschen, die ich nie vorher gesehen habe, aber vorhin musste ich mich entscheiden – entweder jemanden treten oder vor Wut anfangen zu weinen. Im Endeffekt hab ich mich dann dafür entschieden mich umzudrehen und einfach ohne Verabschiedung aus dem Raum zu gehen. War langfristig sicher das Beste. Kurzfristig lässt es mich aber frustriert und angepisst zurück.

[*So lustig wie es sich anhört, bin ich seit ein paar Wochen wirklich ernsthaft am überlegen, ob ich nicht mal Kontakt zu einem Psychotherapeuten aufnehmen sollte. Nicht nur, dass ich extrem angespannt bin, sobald ein Termin beim Jobcenter ansteht (ich fange sogar an mit den Zähnen zu knirschen, hab ich heute gemerkt), ich könnte mich danach auch immer 2 Wochen ins Bett legen und heulen.]

Kann mir bitte mal schnell jemand versichern, dass das Jahr noch besser wird…

~ von Sasy - Januar 2, 2012.

3 Antworten to “Einatmen. Ausatmen.”

  1. Es wird besser! Versprochen! *ewigeroptimistbin*

  2. Ich glaube, so geht es vielen Leuten beim Besuch des Jobcenters oder der Arbeitsagentur. Das Schlimme ist, auf das Wohlwollen und die Güte der Angestellten angewiesen zu sein, als Bittsteller kommen und sich rechtfertigen zu müssen. Ich fand das immer ziemlich demütigend, und da scheinen mir die schweren Pakete noch die angenehmere Wahl zu sein (aber vielleicht sag ich das nur so lange, wie ich die Stelle noch nicht angetreten habe…).

  3. Ach das tut mir so leid. Mich hat das Arbeitsamt auch so fertig gemacht. Da hab ich lieber auf Geld verzichtet als mich weiter so behandeln zu lassen. :(
    Ich wünsch dir von ganzem Herzen, daß es bald besser wird! Und vielleicht hilft ja auch eine Therapie, dauert halt bloß meistens lang bis man einen Termin bekommt. Und dann muss man noch eine _gute_ Therapeutin finden… Aus meiner Erfahrung eher schwierig.

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